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NBA-Partner streichen Sprungball- und Unter-Kombiwetten
Leeres Basketballfeld mit Mittelkreis unter hellem Hallenlicht. · Bonusjungle illustration
Die NBA hat ihre autorisierten Partner-Wettanbieter angewiesen, in dieser Saison mehrere Wettarten zu streichen: Kombiwetten aus Unter-Wetten auf denselben Spieler, alternative Unter-Linien, Wetten auf den Sprungball und andere „Wer zuerst“-Märkte, Wetten auf verfehlte Würfe sowie Unter-Wetten auf Spieler, die voraussichtlich weniger als 12 Minuten spielen.
Die NBA hat ihre autorisierten Partner-Wettanbieter angewiesen, in dieser Saison mehrere Wettarten nicht mehr anzubieten, darunter Kombiwetten aus Unter-Wetten auf die Statistiken desselben Spielers, Wetten auf den Sprungball zum Spielbeginn und Unter-Wetten auf Spieler, die voraussichtlich weniger als 12 Minuten spielen. Die Änderungen stehen in einem Rundschreiben der Liga an die Partner-Anbieter aus dieser Woche, über das zuerst ESPN berichtete. Betroffen sind die Partner-Wettanbieter der Liga, darunter DraftKings, FanDuel und Fanatics. Die reguläre Saison beginnt nächste Woche.
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Was aus dem Wettangebot verschwindet
Laut dem Schreiben der Liga, wie CNBC und das Sports Business Journal es wiedergeben, und dem ESPN-Bericht, wie ihn iGamingToday wiedergibt, sollen autorisierte Anbieter Folgendes nicht mehr anbieten:
- Unter-Kombis auf einen Spieler. Kombiwetten aus mehreren Unter-Wetten auf die Statistiken eines Spielers, die das Rundschreiben als Wetten mit „geringer Wahrscheinlichkeit, hoher Auszahlung“ bezeichnet.
- Alternative Unter-Linien. Wettende können bei Spielerwetten keine eigene „alternative Unter“-Linie mehr festlegen, berichtet das Sports Business Journal. Eine alternative Unter-Linie liegt unter der Hauptlinie und zahlt mehr aus, wenn sie aufgeht.
- „Wer zuerst“-Märkte. Wer den Sprungball zu Spielbeginn gewinnt und welcher Spieler den ersten Korb erzielt oder eine andere erste Statistik eines Spiels verbucht.
- Wetten auf verfehlte Würfe. Wetten darauf, dass ein Spieler bestimmte Würfe verfehlt.
- Unter-Wetten bei wenig Einsatzzeit. Unter-Wetten auf Spieler, die voraussichtlich weniger als 12 Minuten in einem Spiel auf dem Feld stehen.
Einzelne Unter-Wetten auf Spielerwerte sind nicht grundsätzlich verboten. Das Sports Business Journal berichtet, die Liga habe darauf verzichtet, nachdem die Partner-Anbieter argumentiert hätten, ein solches Verbot würde Wettende zu Offshore-Seiten und Prognosemarkt-Apps treiben. „Es geht um eine Balance: problematische Wettarten zu entfernen, aber auch sicherzustellen, dass wir das Geschehen nicht einfach in den illegalen Markt verlagern“, sagte Scott Kaufman-Ross, Executive Vice President der NBA, laut iGamingToday gegenüber ESPN.
Warum gerade diese Wetten
CNBC weist darauf hin, dass diese Wetten Integritätsfragen aufwerfen können, weil ein einzelner Spieler den Ausgang beeinflussen kann. Einen starken Abend kann ein Spieler kaum garantieren, aber Würfe zu verfehlen oder früh vom Feld zu gehen, liegt in seiner Hand – deshalb stehen Unter-Wetten besonders im Fokus. Wer mehrere Unter-Wetten auf denselben Spieler in einer Kombiwette bündelt, macht daraus einen Wettschein mit hoher Quote und großer Auszahlung – genau die Art „geringe Wahrscheinlichkeit, hohe Auszahlung“, die die Liga beschreibt.
Die NBA hat schon früher Märkte gestrichen. In vergangenen Saisons untersagte sie laut Sports Business Journal Wetten auf Fouls, Ballverluste und vergebene Freiwürfe sowie Unter-Wetten auf Spieler mit Two-Way- und 10-Tage-Verträgen. Laut CNBC folgen die Änderungen auf eine Reihe von Glücksspielfällen rund um Personen aus der NBA, darunter die früheren Spieler Jontay Porter und Terry Rozier. Porter hat vor Gericht zugegeben, sich früh aus Spielen genommen zu haben, um Wettenden einen Vorteil zu verschaffen. Rozier bestreitet jedes Fehlverhalten und hat auf nicht schuldig plädiert.
Überwachung und Schulungen
Ein separates Rundschreiben an die Teams von Dan Spillane, Executive Vice President der NBA, über das CNBC berichtet, besagt, dass die Liga eine interne KI-gestützte Plattform aufgebaut hat. Diese wertet Basketballdaten, Verletzungsmeldungen, Hinweise aus sozialen Medien zur Einsatzfähigkeit von Spielern und einzelne Wettdaten aus, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen. Laut demselben Rundschreiben erhält jedes Team eine Präsenzschulung zu Sportwetten, berichtet CNBC.
Was sich für Wettende ändert
In US-Bundesstaaten mit regulierten Sportwetten sollen die Partner-Wettanbieter der NBA diese Märkte in dieser Saison bei NBA-Spielen aus dem Angebot nehmen. Die NBA schätzt, dass ihre autorisierten Anbieter mehr als 99 % des US-Wettmarkts ausmachen, berichtet iGamingToday unter Berufung auf ESPN; das Sports Business Journal beziffert ihren Anteil auf rund 95 % des staatlich regulierten Markts.
Es handelt sich um eine Vereinbarung zwischen der Liga und ihren autorisierten Partner-Wettanbietern, nicht um ein Gesetz oder eine Vorschrift eines Bundesstaats, und sie gilt für diese Partner.
Mehr dazu: die Lizenzverlängerung unter Auflagen für DraftKings in Louisiana, das geplante Verbot KI-personalisierter Bonusangebote in New York, die 50-Cent-Wettgebühr von FanDuel in Illinois und die Einschätzung der CFTC, dass Sportwetten keine Swaps sind.
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Quellen
- ESPN: NBA tells sportsbooks to stop certain bets, restrict parlays (16. Oktober 2026) (Originalbericht über das Rundschreiben der Liga)
- CNBC: NBA tightens betting rules, develops AI to flag suspicious wagers (16. Oktober 2026) (Schreiben an FanDuel, DraftKings, Fanatics und weitere; Einschränkungen zu erstem Korb, wenig Einsatzzeit und Unter-Kombis; Hintergrund Porter/Rozier; KI-Rundschreiben von Spillane; Präsenzschulungen für die Teams)
- Sports Business Journal: New NBA season brings tightened rules on prop bets (16. Oktober 2026) („geringe Wahrscheinlichkeit, hohe Auszahlung“; alternative Unter-Linien; Sprungball; rund 95 % des regulierten Markts; frühere Verbote; warum einzelne Unter-Wetten bleiben; Saisonstart nächste Woche)
- iGamingToday: NBA and major sportsbooks agree to ban certain player prop bets and parlays (16. Oktober 2026) (gibt die Marktliste aus dem ESPN-Bericht, das Zitat von Kaufman-Ross und die NBA-Schätzung von über 99 % wieder; Hintergrund Porter und Rozier)
Weiter auf diesem Weg
Quellen
- ESPN: NBA tells sportsbooks to stop certain bets, restrict parlays (16. Oktober 2026)
- CNBC: NBA tightens betting rules, develops AI to flag suspicious wagers (16. Oktober 2026)
- Sports Business Journal: New NBA season brings tightened rules on prop bets (16. Oktober 2026)
- iGamingToday: NBA and major sportsbooks agree to ban certain player prop bets and parlays (16. Oktober 2026)

