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Eine Wüstenstraße führt auf die Wasatch-Berge in Utah zu.

Regulierung · DraftKings · 2 Min.

DraftKings und FanDuel ziehen Sportkontrakte in Utah ab

Eine Wüstenstraße führt auf die Wasatch-Berge in Utah zu. · Bonusjungle illustration

DraftKings Predictions hat für Kunden in Utah Sport-, Politik- und Novelty-Kontrakte gestrichen, FanDuel Predicts folgt am Freitag. Beide behalten Finanzkontrakte. Der Schritt kommt einen Tag, nachdem Utah Strafanklage gegen Kalshi erhoben hat.

Zwei US-Sportwettenanbieter ziehen Sportkontrakte in Utah ab. DraftKings hat Legal Sports Report am Donnerstag, 29. Oktober, bestätigt, dass Kunden, die sich physisch in Utah befinden, auf DraftKings Predictions keine Sport-, Novelty-, Politik- und bestimmten anderen Ereigniskontrakte mehr handeln können. FanDuel Predicts wird im Bundesstaat ab Freitag, 30. Oktober, um 10:00 Uhr ET (15:00 Uhr MEZ) keine Sport-, Politik- und Novelty-Kontrakte mehr anbieten, sagte ein Sprecher demselben Medium.

„Mit sofortiger Wirkung sind Sport-, Novelty-, Politik- und bestimmte andere Ereigniskontrakte auf DraftKings Predictions für Kunden mit physischem Standort in Utah nicht mehr verfügbar“, erklärte DraftKings in seiner Stellungnahme. Laut Legal Sports Report hat DraftKings Kunden per E-Mail mitgeteilt, Utah sei auf ein reines Finanz-Prediction-Market-Angebot umgestellt worden; „financial-only“ ist die Formulierung des Portals.

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Was bleibt und was wegfällt

  • Weg: Sport-, Politik- und Novelty-Kontrakte in beiden Apps (DraftKings führt zusätzlich „bestimmte andere“ Ereigniskontrakte auf).
  • Bleibt: Finanzkontrakte. Bei DraftKings sind sie an Aktien, Rohstoffe und Kryptowährungen gebunden, bei FanDuel an Wirtschaftskennzahlen und Finanzindikatoren.
  • Offene Positionen: Beide Unternehmen sagen, dass bestehende Positionen in den betroffenen Märkten offen bleiben und regulär abgerechnet werden.

Kontext

Legal Sports Report schreibt, die Rückzüge kämen inmitten der sich zuspitzenden Rechtsstreitigkeiten des Bundesstaats. In den zitierten Stellungnahmen nannte keines der Unternehmen per 30. Oktober einen Grund. Am 28. Oktober reichte das Büro von Generalstaatsanwalt Derek Brown 14 Anklagepunkte gegen die Betreibergesellschaft von Kalshi ein; die beiden Mitgründer sind als Mitangeklagte genannt, Grundlage sind 12 Sportwetten, die ein verdeckter Ermittler im September platziert hat. Das sind Anklagen, keine Feststellungen. Zwei Tage zuvor hatte die CFTC, die Bundesaufsicht für Derivate, Utah verklagt, damit der Bundesstaat sein Glücksspielrecht nicht auf Börsen anwendet, die sie registriert.

Der Rechtsstreit ist weiter offen. Kalshis Berufung gegen Utah liegt dem Tenth Circuit in KalshiEX v. Cox vor. Am 28. Oktober reichten dort 37 Bundesstaaten, der District of Columbia und die Nördlichen Marianen einen Amicus-Curiae-Schriftsatz zur Unterstützung der Seite Utahs ein.

Wer sich nicht bewegt hat

Laut Legal Sports Report führte Fanatics Markets Utah bei seiner Prüfung weiter unter 22 Bundesstaaten für Sportkontrakte, und eine Branchenquelle sagte, das Unternehmen gehe „den Prozess durch“. Fanatics äußerte sich nicht. Legal Sports Report schreibt außerdem, Kalshi und Polymarket böten weiterhin Sportkontrakte in Utah an.

Unserer Einschätzung nach haben DraftKings und FanDuel mehr zu verlieren als die reinen Börsen: Beide halten Sportwettenlizenzen in anderen Bundesstaaten, und ein Strafverfahren, das Führungskräfte eines Unternehmens persönlich nennt, ist ein Risiko, das regulierte Anbieter meiden. Es erinnert an Polymarkets geplanten Ausstieg aus Sportkontrakten in Michigan.

Für Leser außerhalb der USA: Dies sind US-amerikanische Prediction-Market-Produkte, und die Änderung gilt nur in Utah. Sie hat keine Auswirkungen auf Spieler anderswo.